Wie NGEU und das neue Ukraine-Darlehen das EU-Anleihe-Funding beeinflussen
Shownotes
Das befristete Programm Next GenerationEU (NGEU) läuft Ende 2026 aus. Bis dahin können die EU-Mitgliedsländer noch Geld aus diesem Programm abrufen. Außerdem steht ein millardenschwerer Kredit der EU an die Ukraine im Raum. Entsprechend hoch ist daher der Finanzierungsbedarf der Europäischen Union. Wie die EU ihren Geldbedarf deckt und welche Rolle sie als Anleiheemittentin spielt erklärt Sebastian Grupp, Rates & SSA Analyst im Research der DZ BANK.
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00:00:04: Willkommen zum DZ-Research Podcast.
00:00:07: Aktuelle Kapitalmarktentwicklungen Woche für Woche auf den Punkt gebracht!
00:00:17: Das Next Generation EU-Programm läuft Ende und bis dahin können die EU-Mitgliedsländer noch Geld aus diesem Programm abrufen.
00:00:28: Außerdem steht ein Milliarden schwerer Kredit der EU an die Ukraine im Raum, der Refinanzierungsbedarf der EU ist also
00:00:36: hoch
00:00:38: Wie sie ihren Geldbedarf deckt und welche Rolle die Europäische Union als Anleiheemittenten spielt, erklärt Sebastian Grupp.
00:00:49: Er ist Rates-und SSA-Analyst im DZ Research.
00:00:53: Mein Name ist Jörg Homayi.
00:00:54: Ich bin Kvartbontanalyst.
00:00:59: Hallo, Sebastian!
00:01:01: Die Europäischer Union als Supra-internationale Institution durfte früher ... nur im sehr begrenzten Umfragen Schulden aufnehmen.
00:01:12: Das hat sich aber geändert, inzwischen ist der Schuldenberg der Europäischen Union auf über siebenhundertfünfzig Milliarden Euro angewachsen.
00:01:19: Wofür braucht die EU das ganze Geld eigentlich?
00:01:23: Ja, das hat ganz hart mit Corona eigentlich angefangen.
00:01:26: Zuerst hat man ein Programm Schur aufgelegt, dafür ausgelegt war dass die Mitgliedsländer während der Coronakrise schnell darlehnen aufnehmen konnten um Kurzarbeitsprogramme zu finanzieren und damit halt eine langfristige Arbeitslosigkeit zu verhindern.
00:01:42: Das waren insgesamt hundert Milliarden und endete auch recht schnell.
00:01:47: Inzwischen werden diese Darlehen auch schon von den Mitgliedstaaten zurückgezahlt und die anderen getilgt.
00:01:53: So richtig hat es dann erst in dem Jahr-Zwischen mit Neckchengen EU angefangen, das größte EU-Programm insgesamt mit achthundert Milliarden zuerst geplant.
00:02:03: Inzwischen ist das ganze Programm etwas kleiner geworden weil es ungefähr ursprünglich mit Hälfte aus Zuschüssen und Darlingen geplant war.
00:02:12: Die Zuschüsse wurden alle von dem Mitgliedsstaaten genommen, weil einem geschenken Gaul guckt man nicht ins Maul.
00:02:18: Aber die Darlehen waren anfangs sehr interessant, weil man ja im Jahr zweitausend und zweihundzwanzig erst ganz geplant wurde noch sehr niedrige Zinsen hatten.
00:02:25: jetzt sind die Zins in gestiegen dementsprechend die Darleen teurer geworden Und auch teilweise der Finanzierungsvorteil hat abgenommen vor allem für Länder wie Portugal Spanien im Vergleich zu den Finanzierungskosten bei der EU.
00:02:37: Von daher wurden da nicht alle Darleen gezogen.
00:02:39: Jetzt hat das ganze Programm noch ungefähr Ja, eine Volumen von sechshundertsechzig Milliarden.
00:02:44: Wobei man sagen muss das Programm endet dieses Jahr und bislang wurden nur rund siebzig Prozent der Mitte abgerufen.
00:02:52: Und man hat halt noch bis zum Ende des Jahres um das zu tun.
00:02:57: Wovon quasi sind auch hundertundachtzig Milliarden die entsprechend ausstehen?
00:03:02: Da bin ich ehrlich gesagt kritisch ob es noch bis dem Jahresende erfolgen wird.
00:03:07: Also das Geld kommt sozusagen nicht noch auf den Schuldenwerk oben drauf.
00:03:10: Die Hundertachzig haben wir uns... oder was heißt uns?
00:03:12: Also hat sich die EU nicht abgerufen worden, so wie du sagst.
00:03:17: Bislang noch nicht!
00:03:18: Ich denke schon dass auf jeden Fall nur mal mindestens so hundert Milliarden vielleicht in diesem Jahr abgerufen werden könnte.
00:03:26: und dann ist die Frage wie es weitergeht.
00:03:28: verfallen die Mitte.
00:03:29: oder lässt sich die uhr denn nochmal etwas einfallen um vielleicht auch gewisserweise diese Mitte zu verlängern oder die fristen, das vor allem dann mit Blick auf Ungarn zum Beispiel interessant.
00:03:40: Genau in Ungarn war ja auch Wahlen jetzt vor kurzem und der EU-kritische Ministerpräsident ist abgewählt worden, Viktor Orban und eine europafreundliche Regierung.
00:03:51: ich weiß gar nicht ob die schon eingesetzt wurde oder sie ist auf jeden Fall auf dem Weg?
00:03:55: Wurde
00:03:55: eingesetzt, glaube ich.
00:03:56: vor zwei Tagen wurde Peter Meiger vereinigt, glaube
00:04:03: Es waren ja Mittel für Ungarn, weil er tatsächlich eingefroren hat.
00:04:06: Hat das irgendwie einen Einfluss darauf, dass die EU sich jetzt sozusagen noch höher refinanzieren muss?
00:04:14: Also es war von NextFashion.eu und das war ein Programm.
00:04:17: Generell gibt's noch mehrere aber in diesem Programm waren rund neun bis zehn Milliarden eingefroren.
00:04:24: Und die waren deswegen eingefroren, weil die EU-Kommission gesagt hat wir können nicht sicherstellen dass diese Mitte zielgerichtet verwendet werden aufgrund der Korruption in Ungarn.
00:04:37: Jetzt ist das Problem das eigentlich bis zum ein dreißigsten August notwendige Reformen etc.
00:04:43: umgesetzt werden müssten, um dann auch noch eine Auszahlung sicherzustellen.
00:04:48: aber bei diesen Reformen handelt es sich wirklich um tiefe Verfassungsrechtliche Reformen.
00:04:54: ob die so schnell auf den Weg kommen das ist mal fraglich.
00:04:57: deswegen ist jetzt schon ungar in der Verhandlung mit der Kommission um dann vielleicht irgendwie eine Längerung der Fristen etc.
00:05:05: hinzubekommen.
00:05:06: Das ist jetzt noch ein bisschen fraglich.
00:05:08: Aber wir sprechen jetzt hier von zehn Milliarden, es ist generell wichtiger wie wirklich vom National Union und auch von den anderen Ländern abgerufen wird in diesem Jahr.
00:05:16: Und was sich durch Ungarn auch nochmal geändert hat, ist natürlich das Darlehen für die Ukraine.
00:05:21: Stimmt!
00:05:22: Genau da war doch etwas... der Viktor Orban hat ja seinen Veto immer eingelegt wenn die EU also wenn's um Förderung der Ukraine geht Da steht ja auch ein größeres EU-Dalein im
00:05:35: Raum.
00:05:36: Ja, das ist jetzt inzwischen verabschiedet worden.
00:05:38: final.
00:05:40: Eigentlich hatte man sich im Dezember auf dieses Darlehen geeinigt, auch Ungarn.
00:05:45: Slowakai hatten damals eigentlich zugesagt und da hat er aber eine Sonderrolle bekommen und haben sich quasi aus der Haftung für das Darlehn ausgenommen.
00:05:54: Nichtsdestotrotz wurde dann im Laufe dieses Jahres als sein Final verabschiedet werden sollte, hat dann Ungarn nochmal seinen Veto eingelegt weil es der Ukraine vorgeworfen hat dass die Reparatur an einer Pipeline durch die Ukraine läuft blockiert hat.
00:06:09: Jetzt wird die Pipeline repariert.
00:06:10: Es gibt eine neue Regierende im Ungarn und dementsprechend wurde jetzt vor zwei Wochen, glaube ich, dieses Darlehen-Final verabschiedet.
00:06:18: Wir sprechen jetzt hier über neunzig Milliarden, über zwei Jahre Und davon soll die Hälfte in diesem Jahr bereits ausgezahlt werden.
00:06:24: Also auch hier gibt es einen erhältlichen Finanzierungsbedarf für die
00:06:28: EU.
00:06:29: Und wo kommt das ganze Geld her?
00:06:30: Die EU geht aus.
00:06:33: Nicht zu einer Bank wahrscheinlich, sondern irgendwo muss das diese großen Summen die du jetzt schon in der Raum gestellt hast über Next Generation.
00:06:40: EU und das Ukraine-Dalein irgendwo muss das Geld herkommen.
00:06:44: Ja, also die geht nicht zu einer Bank sondern ganz vielen Banken oder anderen Investoren.
00:06:50: aber wir waren auch noch gar nicht fertig quasi mit den Finanzierungsbedarfen bei der EU.
00:06:53: Sondern
00:06:53: da kommt noch
00:06:54: was hinzu weil wir haben unter anderem ja auch im letzten Jahr wurde ein neues Programm beschlossen für Verteidigungsdale in der Mitgliedsländer.
00:07:02: Da bekommt zum Beispiel Polen recht viel.
00:07:04: insgesamt drehen wir hier von Hundertfünfzig Milliarden bis Zwei Tausend Dreißig.
00:07:09: Davon können dann ungefähr zwanzig Milliarden in diesem Jahr schon quasi finanziert werden müssen.
00:07:13: Und man hat natürlich auch Anleihen, die fällig werden in dem Jahr und die dann auch wieder refinanziert werden muss.
00:07:18: Das sind rund vierzig Milliarden.
00:07:20: Das steigt aber in den nächsten Jahren auf bis zu sechszig Milliarden.
00:07:24: also wenn das alles zusammen zählt, dann haben wir allein schon für dieses Jahr über zweihundert Milliarden.
00:07:28: sicherlich was die EU finanzieren muss Schulden finanziert.
00:07:33: Es gibt natürlich noch weitere Ausgaben im normalen Haushalt, die dann über den normalen Hausratsmitte finanzieren werden – also durch die Zuschüsse der Staaten
00:07:40: etc.,
00:07:40: aber die schuldenfinanzierten Mittel, die werden am Kapitalmarkt durch Anleihen finanzierend.
00:07:46: Da plant jetzt die EU ein Hundert- und Achtzig Milliarden Euro in diesem Jahr an Anleinen aufzunehmen.
00:07:52: Der Rest kann sie dann so ein bisschen aus einer bestehenden Liquiditätsposition finanzieren, weil sie im letzten Jahr etwas mehr Anleihen begeben hat als die da wirklich gebraucht hat.
00:08:01: Deswegen hatte man zu Jaras Beginn rund sechzig Milliarden an Cash rumliegen muss man sagen bei der EU was er ja für dieses Jahr verwenden kann und genauso gut kann es auch noch ihr Geldmark-Programm erhöhen.
00:08:14: Generell muss mal sagen dass jetzt erst vor kurzem eigentlich dieses Anleihevolumen nochmal angeoben hat.
00:08:18: bislang war man eigentlich von hundertsechzig Millionen ausgegangen.
00:08:21: Jetzt hat es jetzt auch hundert-achtzig Milliarden für dieses Jahr erhöht aufgrund der hohen Finanzierungsbedarfe.
00:08:29: Kannst du das vielleicht kurz einordnen?
00:08:31: Also, das sind jetzt riesen Zahlen.
00:08:33: wie viel braucht eigentlich zum Beispiel ich weiß nicht ob du die Zahl im Kopf hast Die Bundesrepublik oder irgendwie so größere EU-Länder, also wie ordnet sich das ungefähr ein?
00:08:41: der Refinitionsbedarf der EU?
00:08:44: Also bei den Staaten ist man schon in einer richtigen quasi Größenordnung.
00:08:48: Ich würde sagen die EU ist da jetzt wenn man sich das neue Missionsvolumen
00:08:51: anguckt
00:08:52: wahrscheinlich auf Platz vier oder fünf, also ungefähr in der Größenordnung von Spanien ungefähr.
00:08:59: Deutschland ist noch mal größer, auch vom ausstehenden Volumen natürlich nochmal deutlich größer weil Deutschland das schon länger macht aber ja ungefähr so groß wie Spanien.
00:09:09: Okay und Spanier ist eine Volkswirtschaft mit vierzig Millionen Einwohner also in der Größenordnung also schon erheblich.
00:09:18: Das heißt die EU muss sich dann irgendwie am Kapitalmarkt gegen andere öffentliche Emittenten sozusagen durchsetzt oder beziehungsweise attraktiv genug sein, entsprechende Renditen- oder Risikoaufschläge bieten.
00:09:35: Wie kann man sich das vorstellen?
00:09:36: Oder wie geht sie da genau vor?
00:09:40: Also ist da inzwischen sehr professionell aufgestellt, hat dann großen Instrumentenkasten die EU von Syndizierungen, Auktionen etc.
00:09:50: Und man muss sagen der Markt hat eigentlich das große Angebot von den EU-Anleihen gut aufgenommen.
00:09:56: es gibt viel Nachfrage nach diesen Emissionen.
00:10:00: aber natürlich man sieht so ein bisschen sind inzwischen auch die natürlich die Renditen attraktiv.
00:10:05: Das ist erstmal jetzt ein Zinnsthema dass die EU an sich jetzt nicht so sehr beeinflussen kann.
00:10:13: Man muss natürlich sagen, aber das... ...die höhere Schuldenfinanzierung durch die EU, aber auch natürlich durch Deutschland
00:10:19: etc.,
00:10:19: vielleicht auch im Teil dazu beigetragen hat,... ...dass die Rentiten etc.
00:10:23: so gestiegen sind, nicht nur in Inflation.
00:10:26: und wenn man sogar auf
00:10:27: die Risikoprämienblick
00:10:29: gegenüber uns zum Beispiel dann muss man sogar sagen, dass die seit dem Jahr-Zwei-Tausend-Zwanzig eher gefallen sind.
00:10:35: Das ist dann aber eher auf die Herausforderungen bei Deutschland zurückzuführen, weniger auf die EU.
00:10:40: Okay ... Also der Risikoaufschlacht der EU-Anleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen war früher größer
00:10:48: und da ist es ... Ja, uns ja bei ... also nur bei acht Prozentpunkten und jetzt sind wir bei der Hälfte und bei zehnjährigen Laufzeiten, also bei vierzig Bahtespunkte.
00:10:57: Wir haben viel darüber gesprochen wie viele Anleihen die EU ausstehen hat und wer die alle kaufen soll oder wie die auch ... zu anderen Anleihen von staatlichen Emittenten stehen.
00:11:09: Aber wie ist eigentlich sichergestellt, dass diese großen Volumina wieder zurückgezahlt werden, die die EU über Anleien aufgenommen
00:11:15: hat?
00:11:16: Ja, wir haben jetzt bislang ja eigentlich nur über die Schulden finanzierten Programme gesprochen und es gibt natürlich den großen EU-Haushalt auch noch.
00:11:23: Da hatten wir jetzt in der Periode des Jahrhunderts zwanzig bis zweitausend siebenzwanzig.
00:11:28: Haben wir da ungefähr einen Prozent zwei Billionen Euro drin.
00:11:31: Und der normale EU Haushalt ist jetzt erstmal eigentlich quasi das zentrale Grantee Mechanismus.
00:11:38: Man hat als Investor ein Anspruch dass die Anleier aus dem EU Haushalt zurückgezeilt werden sollte.
00:11:44: Kann der EU-Haushalt das aus einem bestimmten Grund nicht?
00:11:47: Dann hat er EU-Haushalt gegenüber den Mitgliedsländern einen gewissen Anspruch, dass die Mitgliedsländern Beitrag zahlen.
00:11:54: Auch ein Beitrag mehr als quasi geplant ist.
00:11:57: Weil zum Beispiel derzeit im Haushalt glaube ich wären ungefähr ein Prozent des Protonationaleinkommens eines Landes gezahlt an dem Haushalt.
00:12:06: Zum Beispiel für den Jahr zwanzigzehnte Haushalt ungefähr hundert und achtzig Milliarden groß.
00:12:11: Und mit next-generation EU wurde eingeführt, dass der Zahlungsanspruch der EU an die Mitgliedsländer auf zwei Prozent quasi erhöht wurde.
00:12:19: Also wenn jetzt wirklich die anderen zurückgezeit werden müssen und der EU Haushalt das nicht könnte dann kann die EU gegenüber den Mitgliedsländern halt nochmal eine Zahlung erfordern damit sie dann die anderen bedienen können.
00:12:31: Und theoretisch reichen da sogar Zahlung von den AAA-Ländern wie Deutschland, Niederlande etc.
00:12:39: aus um dann auch wirklich fast das größte oder der jährlichen Finanzierungsbedarf bei den Fälligkeiten zu decken.
00:12:45: Das ist dann auch der Hauptgrund warum Rating-Agenturen das als AAA oder A++ einstufen.
00:12:53: Und abschließend vielleicht noch einen Blick in die Zukunft.
00:12:57: Was denkst du?
00:12:58: Wie geht es in den nächsten Jahren mit der EU weiter?
00:13:00: bleibt sie so bedeutender Spieler im Kapitalmarkt?
00:13:05: Ja, darf man das sicherlich auszugehen.
00:13:07: Also man hat ja im nächsten Jahr auch wieder Reiflichfälligkeiten plus das Ukraine-Dalein.
00:13:12: vielleicht wird nächstes Jahr schon die EU verlängert oder zumindest gegeben sich vielleicht daraus nochmal ein paar Finanzierungsbedarfe.
00:13:19: Man hat auch das Verteidigungsprogramm SAVE.
00:13:24: also da wird sicherlich im nächsten Jahren noch einiges zu finanzieren sein.
00:13:27: und dann nächstes jahr wird es spannend weil das neue langfristige Haushaltsplan also die EU hat immer einen siebenjährigen Zyklus.
00:13:36: Und da wird der neue Haushaltsplan für den Jahr zwanzig bis vierunddreißig verhandelt, denn natürlich die ganz normalen Haushaltsausgaben sieht davor.
00:13:45: aber die EU-Kommission hat Ihrem Vorschlag auch ein paar Ideen eingebracht für neue schuldenfinanzierte Programme also zum Beispiel ein Programm... wie heißt das jetzt?
00:13:57: Ja, ich habe den Namen vergessen.
00:13:58: Aber da geht es um Hundertfünfzehn Milliarden für Programme, für strategische Investitionen, Verteidigung, Energiesicherheit
00:14:06: etc.,
00:14:07: das ein Programm hat aber auch vorgeschlagen dass man vielleicht einen Krisemechanismus ja plan sollte in dem die EU-Kommission im Falle einer Krise vierhundert Milliarden Euro aufnehmen könnte.
00:14:20: und eine Krise ist wie immer schnell gefunden.
00:14:22: also Da wird sicherlich neue, schuldenfinanzierte Programme auch in der Zukunft geben.
00:14:29: Die EU wird am Kapitalmarkt wahrscheinlich weiter als Großemittent bestehen bleiben.
00:14:36: Uns erhalten bleiben?
00:14:37: Ja sehr gut!
00:14:38: Dann freuen wir uns über einen wesentlichen Emitent mehr.
00:14:42: Vielen Dank für deine, dass du heute da warst, für deine Einblicke und Erklärung zu diesem Thema.
00:14:49: Und Ihnen liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen Dank für Ihr Interesse.
00:14:53: Bis zum nächsten Mal bei einem DZ-Research Podcast!
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