Marktumfeld bleibt herausfordernd: Im Spagat zwischen steigenden Renditen und KI-Hoffnungen

Shownotes

Die Finanzmärkte stehen derzeit etlichen Herausforderungen gegenüber. Geopolitische Risiken und Kriege gehen einher mit steigenden Energiepreisen. Eine weiter anziehende Inflation und steigende Staatsverschuldungen treiben das Renditenveau nach oben. Und auf der anderen Seite fungiert nach wie vor das Thema Künstliche Intelligenz als Treiber für steigende Aktienkurse. Wo stehen wir also und wie geht’s weiter? Darüber sprechen wir heute mit Sören Hettler, Leiter Anlagestrategie und Privatkunden.

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00:00:04:

00:00:16: Die Finanzmärkte stehen derzeit etlichen Herausforderungen gegenüber.

00:00:21: Geopolitische Risiken und Kriege gehen einher mit steigenden Energiepreisen, eine weiter anziehende Inflation und steigendes Staatsverschuldung treiben das Rendite-Niveau nach oben.

00:00:32: Und auf der anderen Seite fungiert nach wie vor das Thema künstliche Intelligenz als Treiber für steigende Aktienkurse.

00:00:38: Wo stehen wir also und wie geht es weiter?

00:00:40: Darüber sprechen wir heute mit Sören Hettler, Leiter Anlagestrategie- und Privatkunden.

00:00:45: Mein Name ist Oliver Finger.

00:00:47: ich bin Analyst im selben Team.

00:00:48: Ja, morgen sehr ungrüßtig.

00:00:50: Hallo Oli!

00:00:51: Schön dass du da bist.

00:00:52: So, mal ganz allgemein was sind denn derzeit die wichtigsten Treiber eigentlich an den Finanzmärkten?

00:00:59: Na ich würde sagen du hast einige wesentliche schon mal angesprochen in deiner Einleitung.

00:01:02: Also natürlich die Lage im mittleren Osten ist immer noch ein wesentlicher Faktor für die Finanzmerkte.

00:01:08: Wir sehen hier, dass der Iran und die USA sich weiterhin unversöhnlich gegenüberstehen.

00:01:12: Die Angriffe mögen nicht ganz so intensiv sein wie wir das eine Zeit lang erlebt haben aber es gibt immer wieder Meldungen, dass Tanke angegriffen werden, dass Trump darüber nachdenkt ob er nicht doch jetzt wieder militärisch eskalieren sollte.

00:01:23: Das ist ein wesentlicher Belastungsfaktor.

00:01:25: hinzu kommt noch die Lage im Jemen Saudi Arabien auf der einen Seite mit den Regierungstruppen auf der anderen Seite plus die Houthi-Militzen auch hier immer wieder Angrffe auf zum Teil Infrastruktur was Öl an geht Und das sind so ein wesentlicher Kern der Herausforderungen, die wir gerade haben.

00:01:42: Na klar!

00:01:42: Das hat natürlich dann Auswirkung auf den Inflationsrate, aufgrund höhere Energiepreise direkt und indirekte Effekte.

00:01:48: Natürlich einerseits an der Zapfsäule aber auch beispielsweise bei Nahrungsmitteln weil irgendwie muss diese Sachen ja auch transportiert werden und dafür wird dann auch Diesel und Energie in irgendeiner Art und Weise genutzt.

00:01:57: was man aber festhalten darf ist gerade bei der Energieversorgung Die ist gar nicht mal so schlecht.

00:02:03: Man geht davon aus, dass rund achtzig Prozent der Rohöl-Exporte aus dem mittleren Osten wirklich mit dem Vorkriegsniveau weiterhin durch die Straße von Hormus oder auf anderen Wege auf die Weltmärkte kommen und das sorgt dann dafür, dass die Knappheit, die man eigentlich befürchtet hatte in der Form oder so extrem nicht da ist.

00:02:21: Das ist für die Konjunktur eben sehr wichtig.

00:02:23: Die Konjunktur zeigt sich auch deutlich robuster, als man das erwartet hatte.

00:02:27: Ursprünglich mal.

00:02:28: zum einen weil eben die Knappheit nicht da ist.

00:02:30: Zum anderen weil wir auch Faktoren haben wie Investitionen in künstliche Intelligenz, die sehr viel ausmachen gerade in den USA was Wirtschaftswachstum ausmacht aber auch über Importe in die USA dann aus anderen Regionen da positive Impulse hat.

00:02:42: ich denke grade so an Asien und entsprechenden Halbleiterhersteller.

00:02:47: Und wir haben eine Situation, wo die Fiskalpolitik gerade in Deutschland aber auch in Europa insgesamt eher expansiv unterwegs also positive Impulse setzt für das Wirtschaftswachstum.

00:02:56: Wir haben jetzt gerade auch gesehen, die Wachstumsraten und Erwartungen für Deutschland wurden nach oben gesetzt und da macht die Fiskalpolitik schon auch einen wesentlichen Punkt aus.

00:03:05: Das Ganze wird dann nochmal ergänzt was die Rahmenbedingungen angeht für die Finanzmärkte durch die steigende Renditen.

00:03:10: Wir können vielleicht noch ein bisschen darauf eingehen gleich, aber das ist sicherlich auch ein Faktor der nicht nur für die Staatsanleihenmärkte sondern auch für die Finanzmärkte insgesamt von Bedeutung ist.

00:03:18: Ja also das ist ein gutes Stichwort.

00:03:20: Das wäre nämlich meine zweite Frage.

00:03:22: Staatsanleiherendieten?

00:03:24: Da ist ja jetzt in den letzten Wochen ist das ja rekordverdächtig angestiegen nach oben.

00:03:29: Also ausgehend von den USA, aber ich glaube auch in Frankreich speziell und UK.

00:03:36: Warum ist das?

00:03:37: Was ist jetzt plötzlich anders als sage ich mal vor zwei Monaten

00:03:40: Ja, also was ist jetzt plötzlich an?

00:03:42: Ich würde sagen es sind so ein paar Faktoren einfach jetzt mittlerweile zusammengekommen.

00:03:46: Also du hast recht das sind zumindest mal Stände.

00:03:49: gerade an langfristige US-Staatsanleihen denkt zu einem zehnjährigen Bereich.

00:03:53: höchster Stand seit zwei tausend Zweifel man ist schon weich inher.

00:03:56: ne Frankreich sieht ähnlich aus und auch die Risikoaufschläge von Frankreich gegenüber Bundesanleihen auch die sind deutlich angestiegen und auf nem Niveau was man seit ja ich glaube seit der Finanzkrise oder seit Eurokrisis nicht mehr gesehen hat.

00:04:09: Welche Faktoren sind das, die da zusammenkommen?

00:04:11: Na ja gut zum einen halt auch die höhere Inflationsrate.

00:04:14: Das sind nominale Zinsen.

00:04:15: als Investor willst du da vielleicht auch ein bisschen mehr haben.

00:04:18: Das hat dann dazu geführt dass die Leitzsinsen zum Teil angehoben wurden aber auch die Erwartungen für weitere Schritte vorhanden sind.

00:04:24: Auch das ist etwas was natürlich vor allem dann auf's Kurzende auch wirkt Zum Teil auch auf längere.

00:04:29: Aber das sind so zwei Faktoren die jetzt erstmal voran sind, die auch absolut nachvollziehbar sind.

00:04:32: und hinzu kommt eine Intensivere Diskussion um die Verschuldung.

00:04:37: Verschuldung ist kein Phänomen, was jetzt nur die USA, Großbritannien oder Frankreich angeht und man kann sagen weltweit sind die Schuldenstände deutlich gestiegen.

00:04:47: Es gibt einige Länder, die halt auch deutlich über der hundert Prozentmarke sind also gemessen an der Wirtschaftsleistungen im Bordeaux-Inlandsprodukt eben drüber sind und man fragt sich schon inwiefern das dann langfristig tragfähig ist?

00:05:00: Genau anguckt, so ein Sammelsnurium bei dem Thema steigende Verschuldung.

00:05:04: Hohe Haushaltsdefizite um zum Teil eben auch die Frage wie die Handlungsfähigkeit der Regierung in so ist.

00:05:11: Bei den USA aber auch mit Blick auf Frankreich natürlich.

00:05:14: Wir haben Präsidentschaftswahlen vor der Haustür für nächstes Jahr.

00:05:17: Wie geht es hier weiter?

00:05:19: Einmal konservativer oder aus dem mittleren Spektrum hier, der den Edersee Palace I zieht.

00:05:25: Wird es eher jemand aus dem rechten Spektum?

00:05:27: Oder aus dem linken Speektrum und gerade so die Sorge ist könnte jemand aus einem linken spektrum werden hat sicherlich auch nochmal zur Verunsicherung beigetragen.

00:05:34: Und dann kommt noch ein weiterer Effekt hinzu und weitere Impulse sind geänderte strukturelle Bedingungen.

00:05:39: wir haben mehr Angebot am Rentenmarkt grade in den längeren Laufzeiten von Unternehmen aus dem Bereich Hyper Scalar also große Tech-Unternehmen aus den USA die ihre Investitionen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz nicht mehr über die eigenen Cashflows, also die finanziellen Mitteln, die sie über andere Geschäfte generieren, stemmen können.

00:05:59: Sondern Fremdkapital brauchen.

00:06:00: und das holen sich halt über einen Rentenmarkt am langen Ende und sind dann auch eine Konkurrenz zu einem, ich sag mal, zu Staaten, die sonst eher in den langen Laufzeiten weniger Konkurrents hatten vorher.

00:06:10: Die sind nicht zinssensitiv, weil sie genau wissen Sie müssen jetzt investieren.

00:06:14: Sie brauchen das Geld jetzt um hier bei dem Thema auch weiter vorne dabei zu sein.

00:06:18: insofern treffen da zwei aufeinander die halt beide nicht zin sensitiv sind der startnicht und die unternehmen auch nicht.

00:06:23: dann haben wir noch mal einen weiteren faktor hier dabei nämlich Das Zentralbanken als wesentlicher Nachfrage der letzten Jahre eher wegfallen.

00:06:30: Die bauen ihre Bilanzen ab, also gerade die EZB aber auch die US-Notenbank so im Umfang von zwei bis drei Billionen Dollar einen letzten Jahr.

00:06:38: Es ist natürlich Geld was nachfragenseitig dann fehlt, was von anderen Investoren irgendwie aufgefangen

00:06:43: werden muss.

00:06:45: Ich weiß jetzt die nächste Frage ist ein bisschen komplex.

00:06:48: Also versuch's einfach kurz!

00:06:50: Meine Frage ist, wie geht es jetzt weiter?

00:06:52: Ich sage jetzt mal Stichworte.

00:06:53: Inflation hast du genannt, Leitzinsen hast du den genannten, Renditen hast du dem genannt.

00:06:57: kannst du das irgendwie so mal in eine Minute zusammenfassen?

00:07:00: Also eine Minute wird eng aber ich versuche mich kurz zu fassen.

00:07:02: Musst reichen!

00:07:03: Beim Thema Energie würde ich sagen ja wir haben einfach ne Situation wo sehr viel durch den mittleren Osten geprägt wird.

00:07:09: Wir sehen da jetzt keine Annäherung.

00:07:10: insofern muss sich davon ausgehen dass die Energiepreise erstmal auf hohem Niveau bleiben.

00:07:14: wir sind ungefähr bei hundert US-Dollar im Rohröl Preis und die Wahrscheinlichkeit, dass sich hier in den nächsten drei Monaten was ändert ist einfach extrem begrenzt.

00:07:22: Das muss man ganz klar sagen.

00:07:23: Die Inflationsraten dürften zwar erst mal erhöht bleiben.

00:07:27: Ich muss aber auch klar sagen, dass gerade dieser Effekt der Energiepreise, der steigenden Energiepreis eben nur einmalig da ist.

00:07:33: Wenn du irgendwann nicht auf einem hohen Niveau eingependelt hast, dann ist das für die Inflationsrate, weil es Steigerungsraten sind, nicht mehr so relevant beziehungsweise irrelevant.

00:07:41: also man kann davon ausgehen, wenn sich die Energiepreisse auf hohem Niveaus stabilisieren, dass der Preisdruck tendenziell nachlässt zumindest mit Blick auf die Infrationsrate.

00:07:52: Wir sehen vor allem weiterhin keine zweitrunden Effekte was nichts anderes bedeutet als die Löhne bleiben einigermaßen gedämpft.

00:07:59: Wenn man natürlich sehen würde, den Flationsrate kommt auch daher dass wir höhere Lohnsteigerungen sehen, höhere Nachfrage sehen dann würde das nochmal ein anderes Bild ergeben.

00:08:07: da müssten Zentralbanken noch anders agieren.

00:08:09: bei den Zentralbanken kann man sagen gut sie sind wachsam die haben die Leitzsins ein bisschen angehoben.

00:08:12: ja da mag auch noch der eine oder andere Schritt kommen von EZB oder von US-Nortenbank aber was zum Teil eingepreist wird von den Marktheinnehmern am Geldmarkt also wenn man hier drei Schritte oder auch mal zwischendurch vier Schritte Das glauben wir einfach nicht.

00:08:26: Weil diese zwei Drundeffekte nicht da sind, weil wir die nicht erwarten, kann die EZB und die FED sich darauf konzentrieren ihre Reputationen zu verteidigen, die langfristige Inflationserwartungen zu verteiden und muss hier nicht massiv gegenhalten durch deutlich steigende Leitzungserhöhungen.

00:08:40: Beim Rentenmarkt kann man sagen, gut, diese kurzfristigen Faktoren, die ich genannt habe, Inflationeraden lässt zumindest Im Verlauf des nächsten Jahres tendenziell nach Leitzinsen steigen nicht ganz so wie vom Markt eingepreist.

00:08:52: Das heißt, da ist ein bisschen Entlastung da, das heißt die Renditen können durchaus auch ein Stück nach unten gehen, dass sie jetzt aber wieder komplett rausnehmen, was in den letzten Monaten reingekommen ist – das glauben wir auch nicht!

00:09:02: einfach weil diese Verschuldungsthematik weiterhin vorhanden ist und debattiert wird, auch wenn man nicht mit dem Zahlungsaufer rechnet.

00:09:07: Aber zumindest das Thema ist weiterhin in den Köpfen und auch in den Medien präsent.

00:09:12: Und dieser andere Faktor mehr Angebot von Seiten der Unternehmen im Hyperscale-Bereich und weniger Nachfrage vom Zentralbank – das ist halt auch noch da.

00:09:19: insofern ein bisschen rundherjahr aber es bleibt insgesamt auf erhöhtem

00:09:22: Niveau.

00:09:23: Stichwort Unternehmen, lass uns mal zum Aktienmarkt kommen!

00:09:27: Das Ganze was wir jetzt besprochen haben hat ja auch eine Implikation auf den Aktienmark.

00:09:32: Stellt einfach mal die aktuelle Lage, wie sieht es denn da jetzt

00:09:34: aus?

00:09:35: Ja ich sag mal der Gegenwind ist am Aktienmarkt mittlerweile auch ganz klar zu erkennen.

00:09:39: Wir haben in Europa gerade den letzten Wochen auch eine deutliche Bewegung nach unten gesehen.

00:09:44: also grade von Jahresmitte ist man im Prinzip bei Dachs und Eurostocks mehr oder weniger unverändert kann man sagen.

00:09:49: In den USA sieht's auf den ersten Blick besser aus.

00:09:53: hier hat man beim S&P beispielsweise auch einen neuen Rekord gesehen die letzten ein zwei Wochen.

00:09:59: Nichtsdestotrotz muss man auch sagen, diese Breite über die sehr viel diskutiert wurde.

00:10:02: Dass jetzt der Aufschwung an den Aktienmärkten insgesamt durch deutlich mehr Unternehmen getrieben werden würde hat sich im dritten Quartal nicht so gestätigt.

00:10:10: Es waren wieder einige wenige gerade aus dem KI-Bereich.

00:10:14: Die Großen, die hier den Push nach oben gegeben haben.

00:10:17: Die restlichen, ich sag mal, vierhundertfünfundneinzig da war halt nicht wahnsinnig viel zu holen.

00:10:21: Die haben sich seitwärts bewegt bzw sogar ein bisschen belastet.

00:10:25: Im Prinzip kann man sagen, dieser Gegenwind durch höheren Deaten – was gerade so die Abdiskontierungsfaktoren angeht also für den Fair Value der Aktienunternehmen relevant ist.

00:10:33: Was Finanzierungsbedingungen angeht das belastet ja auch die politische Unsicherheit.

00:10:38: Gerade bei Europa kam natürlich auch noch Frankreich hinzu und auch das beleistete natürlich auf der einen Seite.

00:10:44: Auf der anderen Seite haben wir aber fundamentale Treiber, die weiterhin intakt sind.

00:10:47: Das Thema KI muss weiterhin intak gewesen sein sonst hätten wir die fünf Großen nicht gehabt, die davon profitiert haben.

00:10:53: Und auch die Gewinnerwartungen sind weiterhin sehr positiv

00:10:57: für

00:10:57: die nächsten ein, zwei Jahre.

00:10:59: Aber natürlich auch für das nächste Quartal.

00:11:03: Ja vielleicht noch mal zum Schluss eine Alternative.

00:11:06: Es hat Klasse oder es hat Klassen.

00:11:10: Nämlich Gold Und Bitcoin, hast du da auch eine

00:11:13: Meinung nach aktuell dazu?

00:11:14: Ich würde es sogar erst mal noch ein bisschen was zum Aktienmarkt sagen.

00:11:16: Also wenn den Ausblick ausgeht angeht, würde ich sagen wir haben diese Faktoren einerseits gegen Wind andererseits fundamentale Unterstützung und es wird einfach darauf ankommen dass die Unternehmen hier durch ihre Berichte regelmäßig vorlegen, also auch jetzt ist die Berichtssaison wieder angelaufen.

00:11:33: Dass diese Gewinnerwartungen auch bestätigt werden und wenn sie das schaffen dann kann dieser Effekt auch noch deutlich länger tragen.

00:11:38: Wir gehen davon aus dass wir zumindest mal noch auf kurze Sicht eine deutliche Bewingung nach oben sehen Und das wird dann also perspektivisch zumindest auf diesem etwas höheren Niveau Dann eher so in der Konsolidierungsphase reinlaufen.

00:11:48: konsolidierung nicht einfach nur seitwärts sondern weiterhin mal wieder Phasen muss euphorisches um deutlich hoch geht und dann aber auch wieder Enttäuschung kommt.

00:11:55: ja weil vielleicht man eine zahn nicht ganz so ist und da gehen wir auch wieder runter.

00:11:58: Vielleicht jetzt aber zu sagen.

00:12:01: Bei Gold würde ich behaupten, dieser Gegenwind, den wir an Aktienmärkten sehen ist auch bei goldrelevant.

00:12:06: höhere Zinsen sind ein Problem weil Gold eben keine Zins abwirft.

00:12:10: insofern das ist glaube ich nachvollziehbar dass wir hier einfach eine Konkurrenz haben für Gold und de facto auch für Aktien die einfach dann die Kurse belastet.

00:12:19: Nichtsdestotrotz muss man auch festhalten.

00:12:21: Zum einen rechnen wir damit, dass die Renditen zumindest tendenziell fallen sollten und zum anderen haben wir ein strukturellen Faktor am Goldmarkt nämlich die Zentralbanken, die weiterhin massiv gold nachfragen in den Umfragen auch immer klar machen, dass sie das weiter tun werden.

00:12:34: Und solange wir diese Blockbildung haben und diesen Wunsch der Zentralbank unabhängig sind, die Währungsreserven rein zu bekommen, funktioniert es am besten über Gold.

00:12:42: Deswegen glauben wir, dass dieser Unterstützungsfaktor da ist und dieses Ziel was und sie Gold von aktuell, sagen wir mal, viertausend Einhundert.

00:12:51: Dass das auch auf Sicht von zwölf

00:12:52: Monaten erreicht wird.

00:12:54: Beim Bitcoin war es ein harte Sommer würde ich mal sagen ist in den letzten Monaten aber auch wieder besser geworden hat man sich bei Achtzig-Fünfundachtzig tausend Dollar stabilisiert.

00:13:04: im Prinzip kann man sagen die institutionellen Investoren sind wieder zurückgekehrt.

00:13:08: Wenn die auch weiterhin durchhalten im vierten Quartal, dann kann man hier auch noch weiter nach oben gehen.

00:13:13: Tatsächlich ist das Viertelquartal auch traditionell eher ein sehr starkes für den Kryptomarkt.

00:13:18: aber auch hier muss man sagen es hängt sehr stark davon ab wie sich die politischen Rahmenbedingungen wie Zinsen weiterentwickeln und generell ist unsere Angehensweise das für Kryptowährung in keine direkte Prognose machen.

00:13:29: von daher werde ich weiterhin vorsichtig.

00:13:30: Es ist ein spekulatives Asset und daher kannst du auch in die andere Richtung

00:13:33: mitgehen.

00:13:35: Vielen Dank!

00:13:35: Das war's wir heute.

00:13:37: interessanten Einblicke rühren wie immer und Ausblicke vor allem.

00:13:41: Das ist das Wichtigere!

00:13:42: Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen Dank fürs Reinschalten und bis zum nächsten Mal!

00:13:48: Ihnen hat der Podcast vom fünften Oktober zwanzig sechsundzwanzig

00:13:51: gefallen.

00:13:52: dann freuen wir uns über ein Abo und

00:13:53: ihre weitere Empfehlung.

00:13:54: die rechtlichen Hinweise finden Sie wie immer in unseren Show Notes.

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